Wie wahrscheinlich ist ein Bitcoin Crash 2018?

Jeder hat schon davon gehört: die Bitcoins. Dabei handelt es sich um eine digitale Währung, die derzeit bei einigen Anlegern sehr beliebt ist.

Diese Währung ist nicht staatlich und damit unabhängig. Vor allem wegen der guten Kurse gelten die Bitcoins als absoluter Geheimtipp. Aber wie sicher ist diese Geldanlage wirklich?

Sind Bitcoins die langersehnte, sorgenfreie Geldanlage? Oder ist das sogar der Beginn eines Bezahlsystems ohne Bank und Staat?

Eine Kryptowährung mit Aussicht

Die Meinungen über Bitcoins gehen weit auseinander. Manche Anleger sind der festen Überzeugung, Bitcoins seien die perfekte Anlagemöglichkeit.

Einge Vorteile lassen aufhorchen: es gibt keine Banken, die mit der Kryptowährung in Verbindung stehen und somit den Kurs nicht beeinflussen können. Durch die fehlende Verbindung zum Staat gibt es keine Inflation, weil die Menge, welche auf dem Markt erhältlich ist, begrenzt ist. Viele haben bereits in die digitale Währung investiert.

Einige namenhafte Institutionen sind auch eingestiegen. Anders als herkömmliches Geld ist die Kryptowährung nicht von Notenbanken abhängig. Diese können nämlich den Wert des Geldes durch Regelung des Leitzinses beeinflussen.

Die bei den Bitcoins im Prinzip nicht vorhandene Inflation soll Wertverluste von Sparguthaben aufhalten. Jeder soll mit den Bitcoins in Zukunft mithilfe eines simplen Computerprogrammes bezahlen können.

Der zahlende Kunde soll ohne Gebühren und anonym vollständig unabhängig von Institutionen Bitcoins als Zahlung senden können.

Mit Bitcoins kann man also bequem wie mit herkömmlichen Bargeld zahlen.

Seit 2009 gibt es die Kryptowährung Bitcoin - Spätestens seit 2017 ist der Hype nun auch im Mainstream angekommen.

Seit 2009 gibt es die Kryptowährung Bitcoin – Spätestens seit 2017 ist der Hype nun auch im Mainstream angekommen.

Zweifel am Erfolg der Bitcoins

Ob diese Kryptowährung Aussicht auf langfristigen Erfolg hat, das vermag anscheinend niemand mit Sicherheit vorauszusagen.

 

Ein Indiz ist aber unumstößlich: die Digitalwährungen hat vor kurzem erstmals die Marke von 10.000 Dollar an der Börse übertroffen. Selbst in den Medien wird täglich über diese Entwicklung berichtet.

Allerdings gibt es den Bitcoin seit etwa neun Jahren. Warum also so eine enorme Explosion? Mit den normalen Bewertungsmaßstäben kommt man hier anscheinend nicht weiter. Viele der Finanzaufsichten und Banken warnen vor der digitalen Währung. Man sagt in diesen Kreisen, mit Bitcoin würde es nicht gut ausgehen.

Andere behaupten gar, Bitcoins seien Betrug. So Mancher vergleicht den Bitcoin – Hype sogar mit der Immobilienblase und der darauf folgenden Wirtschaftskrise, die vor einigen Jahren in Amerika ausgelöst wurde.

Zudem häufen sich berichte von Kriminellen, die sich die Bitcoins zunutze machen sollen. In den USA soll ein Geheimportal regelrescht aufblühen, welches Drogendealern und deren Kunden Raum für anonyme Geschäfte geboten haben soll.

Auch Steuersünder hätten es mit den Bitcoins sehr einfach. Die digitale Währung könnte überall hin transferiert werden, ohne dass man den Ursprung nachverfolgen könne.

Auch die steigende Cyberkriminalität birgt für den Bitcoin ein gewisses Risiko.

Nicht alle Banken sind gegen den Bitcoin

Auf der anderen Seite spielt eine der größten Banken Amerikas Gerüchten zufolge mit dem Gedanken, den hauseigenen Kunden beim Kauf der Bitcoins unter die Arme zu greifen. Wie der Kauf funktioniert und warum er nicht so kompliziert ist wie einige denken kannst du auf www.nachgefragt.net/bitcoin/ nachlesen.

Die Digitalwährung spaltet die Lager in Befürworter und Gegenspieler.

Fakt ist, dass jedes Finanzgeschäft bis zu einem gewissen Grad auf Spekulation und Risiko beruht. auf diese Tatsache berufen sich auch manche Banken und wollen deshalb mit einsteigen in dieses Geschäft.

Sollte der Bitcoin wirklich stabil bleiben, könnte ein lukratives Geschäft an den Geldinstituten vorbeiziehen. Allerdings ist die digitale Währung noch nicht überall als Zahlungsmittel akzeptiert. Nur ausgesuchte Internethändler lassen sich ihre Waren und Dienstleistungen mit den Bitcoins bezahlen. Deshalb zögern noch einige Banken, weil sich ihrer Ansicht nach Bitcoins nicht als “Massenware” nutzen lassen.

Ein weiteres Problem sei es, dass das Guthaben in der Cyberwährung durch keinen Einlagenschutz abgesichert ist.

Ähnlich wie Gold und Aktien gilt dieses als Sondervermögen. Desalb gilt der Gesetzesschutz für normale Spareinlagen bei Bitcoins nicht.

Es wird fieberhaft spekuliert

Es gibt mittlerweile sogar eine Handelsgruppe, welche einem die Möglichkeit bietet, über die Handelbarkeit von Bitcoins zu wetten. Man kann sich vorstellen, dass dies zu extremen Kursschwankungen führen könnte.

Je nachdem, wie die Händler weltweit auf diese Entwicklung reagieren. Die Frage ist: ist es den Hintermännern von Bitcoins möglich, die digitale Währung so zu verknappen, damit der Preis in die Höhe schnellt? Das wiederum würde die Leerkäufer der Währung zur Aufgabe zwingen und der Kurs an der Börse würde weiter in astronomische Höhen schnellen.

Das würde wiederum neue Verkäufer und auch Käufer anziehen. In dem Fall würde das alles jedoch vermutlich zu spekulativ, dass dieses System in sich zusammenbrechen könnte. Wer weiß: vielleicht ja schon Ende 2018.